Aktives Compliance Management

Aktives Compliance Management

Compliance und Good Governance

Compliance ist in aller Munde und es sind meist negative Assoziationen, die Compliance weckt: Untreue, Korruption und unethisches Verhalten. Reputationsschäden und Geldstrafen gelten nach der Aufdeckung von Missständen oftmals als glimpflicher Ausgang für die betroffenen Unternehmen.

Die Häufung solcher Missstände und ein härteres Eingreifen des Gesetzgebers bewegen immer mehr Unternehmen, sich intensiver mit dem Thema Compliance und Good Governance auseinanderzusetzen und Compliance als bewusstseinsbildenden Prozess wahrzunehmen.

An die Stelle eines passiven Compliance-Ansatzes, der sich auf die Einhaltung von nationalen und internationalen Regeln und Vorschriften beschränkt, tritt ein aktives Compliance Management System, das auch eine Infrastruktur zur Überwachung der Regelkonformität und die Sanktionierung von Regelverstößen ermöglicht.

Hinweisgebersysteme (Whistleblower Software)

Ein aktives Compliance Management System besteht aus mehreren ineinandergreifenden Komponenten, wobei ein ausgereifter und für alle Stakeholder offen einsehbarer Compliance Code die Basis aller weiteren Maßnahmen bildet. Hinweisgebersysteme, die die anonyme Meldung von Verstößen gegen den Compliance Code ermöglichen, sind die wesentliche technische Infrastruktur, um das interne Regelwerk zu einem lebendigen, verpflichtenden Verhaltenskanon zu machen. Bislang haben sich verschiedene Arten von Hinweisgebersystemen etabliert, wobei webbasierte Hinweisgebersysteme entscheidende Vorteile gegenüber sonstigen Formen von Hinweisgebersystemen, wie etwa telefonischen Whistleblowing Hotlines, bloßen E-Mail Postfächern oder einem externen Ombudsmann, haben.

Warum SecuReveal?

  • Ein onlinebasiertes Hinweisgebersystem schränkt die Abgabe von Hinweisen auf einen Katalog von Delikten ein, die von den Compliance-Richtlinien des Unternehmens erfasst werden.

  • Die individuelle Eingabemaske zwingt den Hinweisgeber zu einer strukturierten Meldung. Dadurch werden Qualität und Aussagekraft der eingehenden Meldungen gesteigert. 

  • Eingehende Meldungen sind eindeutig dokumentiert und können vom Hinweisgeber durch den Upload von Dateien (z. B. beweiskräftige Unterlagen, Fotos) vervollständigt und belegt werden.

  • Durch Gewährleistung ihrer Anonymität – Hinweisgeber können nicht z.B. durch Aufnahme ihrer Stimme über das Telefon kompromittiert werden – werden Hinweisgeber ermutigt, Missstände zu melden.

  • Eine fortgesetzte Kommunikation zwischen Compliance-Verantwortlichem und Hinweisgeber ist möglich. Hinweisgeber können somit zur weiteren Aufklärung von Missständen aktiv beitragen, bleiben aber trotzdem anonym.

  • Hinweisgeber können sich nachträglich zu erkennen geben, um durch ihre Aufklärungsarbeit rechtliche Privilegierungen für sich in Anspruch zu nehmen (z. B. strafrechtliche Kronzeugenregelung, Strafmilderung).